Wenn die Familienversicherung zu Unrecht bestand

Utting, 08.07.2026 (lifePR) – Stellt sich bei der Prüfung durch die Krankenkasse heraus, dass ein Kind oder ein Ehepartner zu Unrecht familienversichert war, entfällt die beitragsfreie Versicherung für die Zukunft. Zudem erhebt die Kasse rückwirkend freiwillige Beiträge – ab dem Zeitpunkt, ab dem die Einkünfte die Grenzen überschritten haben oder dies erkennbar war. Es kann zu Nachzahlungen von mehreren Tausend Euro kommen.

Die Rechtsprechung legt fest, dass die Familienversicherung rückwirkend ab dem Zeitpunkt aufgehoben wird, zu dem absehbar war, dass die Voraussetzungen nicht mehr erfüllt würden. In diesen Fällen müssen die Betroffenen sich rückwirkend freiwillig versichern. Grundlage sind die tatsächlichen Einkünfte, mindestens aber die gesetzliche Mindestbemessungsgrundlage; hinzu kommt der Beitrag zur Pflegeversicherung.

Sobald absehbar ist, dass das Einkommen die maßgebliche Grenze dauerhaft überschreitet, sollte man die Krankenkasse informieren und sich aktiv als freiwilliges Mitglied anmelden. Wer das verschweigt, riskiert höhere Nachzahlungen und im Extremfall rechtliche Konsequenzen.

 

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