SAP veröffentlicht Ergebnisse für das vierte Quartal und Gesamtjahr 202

Walldorf, 24.01.2024 (PresseBox) –  

• SAP übertrifft Ausblick für Betriebsergebnis (Non-IFRS) und Cashflow für Gesamtjahr 2023.
• Clouderlöse steigen um 20 % bzw. währungsbereinigt um 23 % im Gesamtjahr 2023, gestützt durch ein währungsbereinigtes Wachstum der Clouderlöse von 25 % im vierten Quartal.
• Current Cloud Backlog steigt um 25 % auf 13,7 Mrd. € bzw. währungsbereinigt um 27 %.
• Cloudbruttoergebnis (IFRS) erhöht sich um 23 %, Cloudbruttoergebnis (Non-IFRS) erhöht sich um 23 % bzw. währungsbereinigt um 27 % im Gesamtjahr 2023.
• Betriebsergebnis (IFRS) sinkt um 5 %, Betriebsergebnis (Non-IFRS) erhöht sich um 9 % bzw. währungsbereinigt um 13 % im Gesamtjahr 2023.
• Gemäß Ausblick für 2024 wird ein beschleunigtes Wachstum der Clouderlöse erwartet.
• Geplantes Transformationsprogramm einschließlich Restrukturierung im Jahr 2024 spiegelt Fokus auf Skalierbarkeit der Geschäftsprozesse und KI für das Unternehmen wider.
• Zielsetzung 2025 für Betriebsergebnis (Non-IFRS) und Free Cashflow aktualisiert aufgrund neuer Non-IFRS-Definition sowie zusätzlicher Effizienzsteigerungen von rund einer halben Mrd. € aus dem Programm.

Die SAP SE hat heute die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2023 (1. Januar – 31. Dezember) veröffentlicht.

Sofern nicht anders gekennzeichnet, basieren alle Zahlen in dieser Quartalsmitteilung auf Ergebnissen des SAP-Konzerns aus fortgeführten Geschäftsbereichen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt (N) Aufgegebene Geschäftsbereiche.

Die Ergebnisse im Detail1

Viertes Quartal 2023
Die Wachstumsdynamik im Cloudgeschäft der SAP beschleunigte sich im vierten Quartal angesichts steigender Wachstumsraten beim Current Cloud Backlog und bei den Clouderlösen gegenüber dem Vorquartal weiter. Der Current Cloud Backlog stieg um 25 % auf 13,75 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 27 % und wuchs damit so schnell wie nie zuvor. Der Current Cloud Backlog von SAP S/4HANA Cloud stieg um 58 % auf 5,05 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 61 %. Die Clouderlöse erhöhten sich um 20 % auf 3,70 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 25 %. Dies war vorwiegend auf das Wachstum des SaaS- und PaaS-Portfolios der SAP zurückzuführen, dessen Clouderlöse um 22 % beziehungsweise währungsbereinigt um 28 % stiegen. Die Erlöse für SAP S/4HANA Cloud erhöhten sich um 55 % auf 1,03 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 61 %.

Gestützt durch besonders solide Ergebnisse in Europa, sanken die Softwarelizenzerlöse nur um 7 % auf 841 Mio. € beziehungsweise währungsbereinigt um 6 %. Die Cloud- und Softwareerlöse stiegen um 6 % auf 7,39 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 10 %. Die Serviceerlöse stagnierten bei 1,08 Mrd. € beziehungsweise erhöhten sich währungsbereinigt um 4 %. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 5 % auf 8,47 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 9 %.

Der Anteil der besser planbaren Umsätze an den gesamten Umsatzerlösen stieg im vierten Quartal um 2 Prozentpunkte auf 77 %.

Das Cloudbruttoergebnis stieg um 25 % (IFRS) auf 2,66 Mrd. € beziehungsweise um 24 % (Non-IFRS) auf 2,69 Mrd. € und um 30 % (Non-IFRS, währungsbereinigt). Das Wachstum beim Cloudbruttoergebnis wurde durch einen starken Anstieg der Cloudbruttomargen gestützt.

Das Betriebsergebnis (IFRS) verringerte sich um 5 % auf 1,90 Mrd. €. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) verringerte sich um 2 % auf 2,51 Mrd. € beziehungsweise erhöhte sich währungsbereinigt um 2 %. Im vierten Quartal wurde das Betriebsergebnis durch die höhere Abschreibung von aktivierten Verkaufsprovisionen im On-Premise-Geschäft (siehe Abschnitt (O) Aktivierte Kosten aus Kundenverträgen – Inkrementelle Kosten der Auftragserlangung) sowie durch höhere Bonusrückstellungen in Verbindung mit dem starken finanziellen Ergebnis negativ beeinflusst. Auch beinhaltete das Betriebsergebnis (IFRS) im vierten Quartal des Vorjahres einen Veräußerungserlös von 175 Mio. €, was zu einem Betriebsergebnis (Non-IFRS) von 109 Mio. € in Verbindung mit dem Verkauf des SAP-Litmos-Geschäfts führte.

Das Ergebnis je Aktie, unverwässert (IFRS) stieg um 60 % auf 1,02 €. Das Ergebnis je Aktie, unverwässert (Non-IFRS) stieg um 44 % auf 1,41 €. Die effektive Steuerquote (IFRS) betrug 33,8 % und 31,4 % (Non-IFRS). Der Rückgang der effektiven Steuerquote im Vergleich zum Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus Änderungen bei steuerfreien Einkünften, vorwiegend im Zusammenhang mit Sapphire Ventures, die teilweise durch Änderungen bei Wertberichtigungen auf latente Steuern und Quellensteuern ausgeglichen wurden.

Gesamtjahr 2023

Die SAP erzielte gegenüber dem finanziellen Ausblick die folgenden Ergebnisse (fortgeführte Geschäftsbereiche2)

Zum 31. Dezember war der Total Cloud Backlog, definiert als die vertraglich zugesicherten Clouderlöse, die wir in zukünftigen Perioden zu realisieren erwarten, um 37 % auf 44 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 39 % gestiegen. Die Clouderlöse erhöhten sich im Gesamtjahr um 20 % auf 13,66 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 23 %. Dies war vorwiegend auf das starke zweistellige Wachstum des SaaS- und PaaS-Portfolios zurückzuführen, dessen Clouderlöse um 23 % beziehungsweise währungsbereinigt um 26 % stiegen. Die Erlöse für SAP S/4HANA Cloud erhöhten sich um 67 % auf 3,49 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 72 %.

Die Softwarelizenzerlöse sanken um 14 % auf 1,77 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 12 %. Die Cloud- und Softwareerlöse stiegen um 6 % auf 26,93 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 9 %. Die Serviceerlöse erhöhten sich um 4 % auf 4,28 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 6 %. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 6 % auf 31,21 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 9 %.

Der Anteil der besser planbaren Umsätze an den gesamten Umsatzerlösen stieg im Gesamtjahr 2023 um 2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 81 %.

Das Cloudbruttoergebnis stieg um 23 % (IFRS) auf 9,78 Mrd. € beziehungsweise um 23 % (Non-IFRS) auf 9,91 Mrd. € und um 27 % (Non-IFRS, währungsbereinigt). Die Cloudbruttomarge (IFRS) erhöhte sich um 2,2 Prozentpunkte auf 71,6 %. Die Cloudbruttomarge (Non-IFRS) erhöhte sich um 2,2 Prozentpunkte auf 72,6 % beziehungsweise währungsbereinigt um 2,4 Prozentpunkte.

Das Betriebsergebnis (IFRS) verringerte sich um 5 % auf 5,79 Mrd. € und die operative Marge (IFRS) verringerte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 18,5 %. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) erhöhte sich um 9 % auf 8,72 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 13 % und die operative Marge (Non-IFRS) erhöhte sich um 0,9 Prozentpunkte auf 27,9 % beziehungsweise währungsbereinigt um 1,2 Prozentpunkte auf 28,2 %.

Das Ergebnis je Aktie, unverwässert, (IFRS) stieg um 10 % auf 3,08 €. Das Ergebnis je Aktie, unverwässert, (Non-IFRS) stieg um 24 % auf 5,01 €. Die effektive Steuerquote (IFRS) betrug 32,6 % und 29,3 % (Non-IFRS) und liegt damit über dem Ausblick von 28,0 % bis 32,0 % (IFRS) beziehungsweise von 26,0 % bis 28,0 % (Non-IFRS). Die Erhöhung resultierte im Wesentlichen aus Änderungen von Wertberichtigungen auf latente Steuern.

Der Free Cashflow stieg im Gesamtjahr um 16 % auf 5,08 Mrd. €, womit der angepasste Ausblick von rund 4,9 Mrd. € übertroffen wurde. Während die höheren Zahlungen für Steuern und Restrukturierung den Free Cashflow belasteten, war die positive Entwicklung bei der Profitabilität auf Verbesserungen beim Working Capital und Zinszahlungen zurückzuführen. Auch unterstützten geringere Zahlungen für anteilsbasierte Vergütungen, Investitionsausgaben und Leasing die positive Entwicklung. Zum Jahresende belief sich die Konzern-Nettoliquidität auf 3,52 Mrd. €.

Aktienrückkaufprogramm

Am 16. Mai hat die SAP ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Gesamtvolumen von bis zu 5 Mrd. € und einer Laufzeit bis 31. Dezember 2025 angekündigt. Im Rahmen des Programms wurden bis zum 31. Dezember 2023 7.563.796 Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 125,49 € zurückgekauft, was zu Zahlungen in Höhe von rund 949 Mio. € führte.

Nichtfinanzielle Leistung im Jahr 2023
Der Kunden-Net-Promoter-Score (Kunden-NPS) stieg im Jahr 2023 um 2 Punkte gegenüber dem Vorjahr auf 9 und lag damit innerhalb des Ausblicks.

Der Mitarbeiterengagement-Index der SAP blieb konstant bei 80 % und lag damit am oberen Ende des Zielkorridors. Dies verdeutlicht das anhaltend hohe Engagement der Belegschaft. Bei der Mitarbeiterbindung erreichte die SAP 2023 einen Wert von 96,4 %. Der Anteil der Frauen in Führungspositionen erhöhte sich auf 29,7 %. Auch erreichte der Frauenanteil in der SAPBelegschaft im vierten Quartal 35,2 %. Die Netto-CO2-Emissionen betrugen 2023 0 kt, das heißt, die SAP ist im eigenen Geschäftsbetrieb klimaneutral.

Business Highlights

Kunden auf der ganzen Welt haben sich im vierten Quartal weiterhin für „RISE with SAP“ entschieden, um die durchgängige Transformation ihres Unternehmens voranzutreiben. Zu diesen Kunden gehören Amer Sports, AusNet, Boots, Christchurch City Council, die Coles Group, Covestro, Daikin Industries, Daimler Truck, die Deutsche Telekom, EMS, der Flughafen München, Harrods, Hilti, IBM, KONE, Kyndryl, Landis+Gyr, Marathon Petroleum, Marks and Spencer, die Messe Frankfurt, die NEC Corporation, NVIDIA, Nestlé, OXG Glasfaser, SLB, Smyths Toys Superstores, die Vodafone Group und die Wärtsilä Corporation.

AES Indiana, die Allianz, die ARAG, die DAK-Gesundheit, die Tropicana Brands Group und die Zurich Insurance Company nahmen im vierten Quartal den Produktivbetrieb mit SAP S/4HANA Cloud auf.

Lowe Enterprises, Mangopay, Merida & Centurion Germany, Okuma Europe, die Serrala Group und Solidia Technologies haben sich für GROW with SAP entschieden – ein Angebot, das mittelständischen Kunden die Einführung einer cloudbasierten ERP-Lösung, in hoher Geschwindigkeit, bei vorhersagbaren Kosten und kontinuierlichen Innovationen, ermöglicht.

Vertragsabschlüsse über das gesamte SAP-Lösungsportfolio hinweg wurden unter anderem mit folgenden Schlüsselkunden erzielt: Ahold Delhaize, Airservices Australia, Beiersdorf, Bosideng, Delivery Hero, Douglas, die DZ BANK, Ericsson, MATSUMOTO PRECISION, die Mercedes-Benz Group, NEOM, Robert Bosch, TechnipFMC, TE Connectivity, Volkswagen und Wipro.

Axpo Holding, die Campari Group und Roca Sanitario nahmen den Produktivbetrieb mit SAP-Lösungen auf. Die SAP verzeichnete im vierten Quartal bei den Clouderlösen eine besonders starke Entwicklung in den Regionen AsienPazifik-Japan (APJ) und Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) und eine solide Entwicklung in der Region Amerika. Brasilien, Deutschland, Frankreich, Indien und Südkorea verbuchten ein herausragendes Wachstum bei den Clouderlösen, während Japan und Saudi-Arabien außergewöhnlich stark waren.

Im Gesamtjahr erzielten Deutschland, Brasilien und Indien alle ein ausgezeichnetes Ergebnis bei den Clouderlösen, während Frankreich, Japan, Südkorea, die Niederlande, Mexiko, Chile und die Schweiz ein besonders starkes Ergebnis verzeichneten.

Am 25. Oktober hat die SAP bekannt gegeben, dass die Siemens Healthineers AG, ein weltweit führendes Medizintechnologieunternehmen, die Lösung RISE with SAP ausgewählt hat, um die digitale Transformation des Unternehmens zu unterstützen.

Am 2. November hat die SAP auf der Technologiekonferenz SAP TechEd zahlreiche neue Funktionen und Innovationen im Bereich generative KI vorgestellt, die Entwickler unabhängig von ihrem Kenntnisstand in die Lage versetzen sollen, ihre Unternehmen im KI-Zeitalter voranzubringen.

Am 8. November hat die SAP bekannt gegeben, dass die Übernahme von LeanIX abgeschlossen ist. Am 21. November haben die SAP und das Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team eine mehrjährige Partnerschaft für mehr Effizienz auf und abseits der Rennstrecke angekündigt.

Am 22. November hat die SAP bekannt gegeben, dass die Hilti Group, ein weltweit führender Anbieter innovativer Hardware, Software und Services für die Bauindustrie, mit der Circelligence-Lösung den Kreislauf ihrer Ressourcen erhöhen wird.

Am 13. Dezember hat die SAP eine Erweiterung ihrer Partnerschaft mit IBM in den Bereichen künstliche Intelligenz und Quanten-Computing angekündigt. IBM hat sich außerdem entschlossen, RISE with SAP im gesamten Unternehmen einzuführen, um seine globale Präsenz auszuweiten, und setzte mit der Nutzung von SAP Fieldglass und SAP Learning Hub auch weiterhin auf die Cloud.

Am 9. Januar 2024 hat die SAP Veränderungen im Vorstand bekannt gegeben, die es ermöglichen sollen, dass Kunden auch im Zeitalter von KI bestmöglich von der Cloud profitieren. Mit Wirkung zum 1. April 2024 wird ein neuer Vorstandsbereich geschaffen, um das weitere Wachstum und die Einführung von Cloudlösungen bei Kunden zu gewährleisten. Dieser Vorstandsbereich, geleitet von Thomas Saueressig, soll Kunden schneller in die Lage versetzen, kontinuierliche Innovationen in der Cloud wertschöpfend zu nutzen. In Folge wird Muhammad Alam als Nachfolger von Thomas Saueressig in den Vorstand berufen und die Verantwortung für die Produktentwicklung der SAP übernehmen. Am 17. Januar wurde die SAP erneut vom Marktforschungsunternehmen Corporate Knights in seine Liste der 100 nachhaltigsten Unternehmen weltweit aufgenommen.

Segment-Ergebnisse auf einen Blick
Das berichtspflichtige Segment der SAP hat sich folgendermaßen entwickelt:

Im vierten Quartal wuchsen die Erlöse im Segment AT&S um 5 % auf 8,17 Mrd. € beziehungsweise währungsbereinigt um 9 %. Dies war in erster Linie auf das starke Wachstum der Clouderlöse durch SAP S/4HANA und die SAP Business Technology Platform zurückzuführen. Die operativen Aufwendungen des Segments stiegen um 8 % beziehungsweise währungsbereinigt um 13 %, was zu aktuellen Kursen und währungsbereinigt zu einer Segmentmarge von 32,9 % führte. Dies bedeutet einen Rückgang von 2,2 Prozentpunkten beziehungsweise währungsbereinigt von 2,2 Prozentpunkten im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres.

Ausblick
Der Ausblick der SAP, der den finanziellen Ausblick für 2024 und die finanziellen Zielsetzungen für 2025 beinhaltet, basiert auf der aktualisierten Non-IFRS-Definition von Ergebniskennzahlen der SAP. Ab dem Jahr 2024 fließen Effekte aus anteilsbasierten Vergütungen ein, wohingegen Erträge und Verluste aus Unternehmensbeteiligungen, netto, unberücksichtigt bleiben. Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt (P) Aktualisierte Non-IFRS-Definition. Außerdem wird im Ausblick für 2024 und der Zielsetzung für 2025 für den Free Cashflow davon ausgegangen, dass alle Zahlungen im Zusammenhang mit dem geplanten Restrukturierungsprogramm im Jahr 2024 abgeschlossen werden.

Finanzieller Ausblick für 2024

Für das Jahr 2024 erwartet die SAP, dass
• die Clouderlöse währungsbereinigt in einer Spanne zwischen 17,0 Mrd. € und 17,3 Mrd. € liegen werden (2023: 13,66 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 24 % bis 27 %.
• die Cloud- und Softwareerlöse währungsbereinigt in einer Spanne zwischen 29,0 Mrd. € und 29,5 Mrd. € liegen werden (2023: 26,93 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 8 % bis 10 %.
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 7,6 Mrd. € und 7,9 Mrd. € liegen wird (2023: 6,51 Mrd. € auf Basis der aktualisierten Definition des Betriebsergebnisses (Non-IFRS)). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 17 % bis 21 %.
• der Free Cashflow bei rund 3,5 Mrd. € liegen wird (2023: 5,08 Mrd. €). Dies beinhaltet eine vorläufige Schätzung für Zahlungen in Höhe von 2 Mrd. € im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm, einen Einfluss in Höhe von 0,2 Mrd. € aus einer Einigung Anfang des Jahres in bereits bestehenden regulatorischen Compliance-Angelegenheiten, die sich 2023 ergaben, sowie einen negativen Einfluss in Höhe von 0,2 Mrd. € aufgrund der Beendigung des SAP-Programms zur Forderungsfinanzierung.
• Die SAP rechnet mit einer effektiven Steuerquote (Non-IFRS) von rund 32 % (2023: 30,3 % auf Basis der aktualisierten Definition der Steuerquote (Non-IFRS))3

Während der finanzielle Ausblick der SAP für 2024 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse gegeben wird, erwartet die SAP, dass die berichteten Wachstumsraten auf Basis aktueller Wechselkurse durch die Wechselkursschwankungen im Laufe des Jahres beeinflusst werden. Siehe nachfolgende Tabelle.

Nichtfinanzieller Ausblick für 2024

Für das Jahr 2024 erwartet die SAP nun:
• Einen Kunden-Net-Promoter-Score zwischen 10 und 14
• Einen Mitarbeiterengagement-Index zwischen 76 % und 80 %
• Eine stetige Verringerung der CO2-Emissionen entlang der relevanten Wertschöpfungskette gemäß dem Ziel der SAP, bis 2030 Netto-Null-Emissionen zu erreichen
• Eine stetige Steigerung des Anteils von Frauen in leitenden Führungspositionen gemäß dem Ziel der SAP, Ende 2027 25 % zu erreichen. Ende 2023 erreichte die SAP 22,2 %.

Zielsetzungen für 2025
Die SAP aktualisiert ihre finanziellen Zielsetzungen für 2025. Die Aktualisierung spiegelt die starke Entwicklung im vierten Quartal 2023, die aktualisierte Non-IFRS-Definition von Ergebniskennzahlen sowie die erwarteten Vorteile aus dem Transformationsprogramm 2024 wider.

Die Aktualisierung der Zielsetzung für das Betriebsergebnis (Non-IFRS) berücksichtigt einen Rückgang von rund 2 Mrd. € durch die Einbeziehung von Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungen gemäß der aktualisierten Non-IFRS-Definition sowie eine Steigerung von etwa 0,5 Mrd. € durch erwartete zusätzliche Effizienzsteigerungen aus dem Transformationsprogramm.

Bis 2025 erwartet die SAP nun:
• ein Cloudbruttoergebnis (Non-IFRS) von rund 16,2 Mrd. €, jetzt unter Einbeziehung von Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungen von rund 0,1 Mrd. € (zuvor rund 16,3 Mrd. € ohne Einbeziehung von Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungen),
• ein Betriebsergebnis (Non-IFRS) von rund 10,0 Mrd. €, jetzt unter Einbeziehung von Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungen von rund 2 Mrd. € (zuvor rund 11,5 Mrd. € ohne Einbeziehung von Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungen),
• einen Free Cashflow von rund 8,0 Mrd. € (zuvor rund 7,5 Mrd. €).

Die SAP erwartet nach wie vor:
• Clouderlöse in Höhe von über 21,5 Mrd. €, 
• Umsatzerlöse in Höhe von über 37,5 Mrd. €,
• einen Anteil der besser planbaren Umsätze von etwa 86 %.

Die Zielsetzungen für 2025 basieren auf einem Wechselkurs von 1,10 USD pro EUR.

Zusätzlich zu ihren Zielen, bis 2030 Netto-Null-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette und bis Ende 2027 einen Anteil von Frauen in leitenden Führungspositionen von 25 % zu erreichen, möchte die SAP nach wie vor:
• den Mitarbeiterengagement-Index stetig steigern,
• den Kunden-Net-Promoter-Score stetig steigern.

Transformationsprogramm 2024: Fokus auf Skalierbarkeit der Geschäftsprozesse und zentrale strategische Wachstumsbereiche
Die SAP wird 2024 einen noch stärkeren Fokus auf zentrale strategische Wachstumsbereiche, besonders KI für Unternehmen, legen. Auch beabsichtigt die SAP, ihre operative Struktur umzugestalten, um organisatorische Synergieeffekte zu nutzen, Effizienzsteigerungen durch KI zu erzielen und das Unternehmen auf zukünftiges stark skalierendes Umsatzwachstum vorzubereiten.

Um dies zu erreichen und um sicherzustellen, dass die Qualifikationen und Ressourcen der SAP den zukünftigen Geschäftsanforderungen auch weiterhin gerecht werden, plant die SAP, im Jahr 2024 ein unternehmensweites Restrukturierungsprogramm durchzuführen. Bei den meisten der rund 8.000 betroffenen Stellen sollen Freiwilligenprogramme und interne Umschulungsmaßnahmen zum Tragen kommen. Aufgrund von Reinvestitionen in strategische Wachstumsbereiche rechnet die SAP damit, dass die Zahl der Mitarbeitenden Ende 2024 etwa dem aktuellen Niveau entsprechen wird.

Die Restrukturierungskosten werden vorläufig auf rund 2 Mrd. € geschätzt, die zum Großteil im ersten Halbjahr 2024 erfasst werden sollen. Dies wird das Betriebsergebnis (IFRS) beeinflussen. Ohne Berücksichtigung der Restrukturierungskosten wird erwartet, dass im Jahr 2024 mit dem Programm nur ein geringer Kostenvorteil erzielt wird. Die erwarteten Kosteneinsparungen und Reinvestitionen spiegeln sich vollständig im Ausblick der SAP für das Jahr 2024 und in der aktualisierten Zielsetzung 2025 für das Betriebsergebnis (Non-IFRS) und den Free Cashflow wider.

Zusätzliche Informationen

Diese Pressemitteilung und alle darin enthaltenen Informationen sind vorläufig und ungeprüft. Durch Rundungen können geringe Differenzen auftreten.

Ordentliche Hauptversammlung der SAP
Die Hauptversammlung wird am 15. Mai 2024 als Präsenzveranstaltung in der SAP Arena in Mannheim stattfinden. Die gesamte Veranstaltung wird im Internet übertragen und es besteht die Möglichkeit der Online-Stimmabgabe. Weitere Details werden unter https://www.sap.de/… Anfang April veröffentlicht.

Steuerungsgrößen der SAP
Weitere Informationen über unsere wichtigsten Wachstumskennzahlen und Steuerungsgrößen, ihre Berechnung, ihren Zusatznutzen und ihre Einschränkungen finden Sie im folgenden Dokument auf der Webseite von SAP Investor Relations: https://www.sap.com/…

Telefonkonferenz/Ergänzende Finanzinformationen
Der Vorstand der SAP SE wird die Ergebnisse am Mittwoch, den 24. Januar, in einer Telefonkonferenz für Finanzanalysten um 07:00 Uhr MEZ sowie in einer Pressekonferenz um 10:00 Uhr MEZ erläutern. Beide Konferenzen (in englischer Sprache) werden im Internet unter https://www.sap.de/investor übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) im Internet zur Verfügung stehen. Weitere Finanzinformationen zum vierten Quartal 2023 stehen ebenfalls im Internet unter https://www.sap.de/investor zur Verfügung.

1 Die Ergebnisse für das vierte Quartal 2023 und das Gesamtjahr waren auch von anderen Effekten beeinflusst. Weitere Informationen finden Sie in den Angaben auf Seite 32 dieses Dokuments.

2 Der Ausblick für das Gesamtjahr 2023 wurde für fortgeführte Geschäftsbereiche zum 21. April 2023 aktualisiert, um die Veräußerung von Qualtrics, wie in der Quartalsmitteilung für das erste Quartal 2023 ausgewiesen, widerzuspiegeln.

3 Die effektive Steuerquote (Non-IFRS) ist eine Non-IFRS-Finanzkennzahl und wird nur zu weiteren Informationszwecken dargestellt. Aufgrund der Unsicherheit und möglichen Unbeständigkeit von Gewinnen und Verlusten in Verbindung mit Kapitalbeteiligungen, die Abstimmungsposten zwischen der effektiven Steuerquote (Non-IFRS) und der effektiven Steuerquote (IFRS) sind, geben wir keinen Ausblick für die effektive Steuerquote (IFRS). Diese Posten können nicht mit vertretbarem Aufwand bereitgestellt werden, könnten sich jedoch erheblich auf unsere zukünftige effektive Steuerquote (IFRS) auswirken.

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