norisbank Sommerumfrage 2026

Bonn, 02.06.2026 (lifePR) –

  • Trotz engerem Spielraum bleibt Urlaub für viele fest eingeplant
  • Wer verreist, setzt sich beim Budget meist klare Grenzen
  • Die Auszeit wird zu einer Frage des Geldes

Die Reisepläne stehen, das Budget wackelt. So lässt sich der Sommerurlaub 2026 für viele Deutsche auf einen kurzen Nenner bringen. Die Reise wollen sie sich nicht nehmen lassen, kalkulieren dabei aber deutlich genauer als früher. Das zeigt die aktuelle norisbank-Befragung zum Reiseverhalten der Deutschen 2026.

Doch was darf der Urlaub überhaupt noch kosten? Für den diesjährigen Haupturlaub planen die Deutschen 1.454,06 Euro pro Person ein, inklusive An- und Abreise, Unterkunft und Ausgaben vor Ort. Damit liegt das geplante Budget leicht über dem Vorjahreswert von 1.432,31 Euro. Der Durchschnitt erzählt allerdings nur einen Teil der Wirklichkeit. Denn während viele Deutsche ihre Reise weiterhin fest einplanen, müssen andere 2026 bei Reisedauer oder Ziel deutlich zurückstecken. Wie groß der finanzielle Spielraum für den Urlaub ausfällt, ist dabei längst nicht für alle gleich. Je nach Lebensphase und persönlicher Situation wird 2026 unterschiedlich kalkuliert, abgewogen und priorisiert.

Viele setzen sich beim Urlaub ein klares Limit

Trotz hoher Preise bleibt das Budget der Deutschen in einem klar abgesteckten Rahmen. 64,6 Prozent der Reisenden planen für ihren Haupturlaub Ausgaben von bis zu 1.500 Euro pro Person ein. Damit liegt der Anteil etwas höher als im Vorjahr (2025: 62,2 Prozent; 2024: 59,2 Prozent). 16,1 Prozent mit 750 bis unter 1.000 Euro, 11,3 Prozent kalkulieren mit Ausgaben zwischen 500 bis unter 750 Euro, 10 Prozent wollen mit höchstens 500 Euro pro Person auskommen. Gereist wird also weiterhin, aber nicht mehr so unbeschwert wie früher. Viele Deutsche setzen sich für den Urlaub inzwischen ein klares finanzielles Limit. Alles, was darüber hinausgeht, wird enger kalkuliert.

Die meisten rechnen längst mit höheren Urlaubskosten

So reist ein Großteil der Deutschen mit dem Bewusstsein, dass die Preise weiter angezogen haben, auch am Urlaubsort. 43,7 Prozent gehen davon aus, dass Urlaubsreisen generell teurer geworden sind. 36,1 Prozent rechnen zusätzlich damit, dass auch die Preise an den Urlaubsorten wegen der Inflation steigen werden. Gegenüber dem Vorjahr ist dieser Anteil noch einmal um 3,6 Prozentpunkte gestiegen (2025: 32,5 Prozent). Nur 10,4 Prozent rechnen nicht mit höheren Preisen im Urlaub.

Viele Deutsche fahren also nicht ahnungslos in die Ferien, sondern mit dem Gedanken, dass die Reise zwar stattfinden soll, vor Ort aber nicht mehr alles möglich ist. Denn schon vor Reiseantritt ist vielen klar, dass Urlaub 2026 nicht nur eine Frage des „Ob“, sondern immer häufiger auch des „Wie viel“ ist. Das betrifft nicht nur die Buchung, sondern ebenso Vieles von dem, was am Urlaubsort noch dazukommt.

Urlaub bleibt wichtig, wird aber stärker durchgerechnet

Die Ergebnisse der norisbank Umfrage zeigen, dass Urlaub für viele Deutsche auch bei engerem finanziellem Spielraum ein festes Ziel bleibt. Gleichzeitig wird die Sommerreise 2026 stärker zur Rechenaufgabe. Manche halten an ihren Plänen fest und sparen an anderer Stelle, andere müssen ihre Auszeit verschieben oder ganz darauf verzichten.

Gerade wenn das Urlaubsbudget enger kalkuliert werden muss, werden Transparenz und gute Planung wichtiger. Digitale Banking-Angebote wie die norisbank App helfen dabei, Ausgaben und Kontostand auch unterwegs im Blick zu behalten.

Mehr Informationen zur norisbank finden Sie unter www.norisbank.de.

Über die Umfrage

Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.021 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ nach Geschlecht, Alter und Region befragt. Die Online-Befragung wurde im März 2026 durchgeführt.

norisbank Sommerumfrage 2026

Bonn, 21.05.2026 (lifePR) – .

  • Urlaub wird immer mehr zum Luxus
  • Sommerreise? Für viele Deutsche kaum noch bezahlbar
  • Fernweh ja, finanzieller Spielraum nein

Der Wunsch nach Urlaub ist da, doch bei immer mehr Deutschen reicht das Geld dafür nicht mehr. Die Sommerreise scheitert 2026 nicht an fehlender Lust, sondern am fehlenden finanziellen Spielraum. Genau das zeigt die aktuelle repräsentative Umfrage der norisbank zum Reiseverhalten der Deutschen 2026.

Zwar planen 64 Prozent der Deutschen auch in diesem Jahr eine längere Urlaubsreise von mindestens sieben Tagen. Doch unter denjenigen, die sich 2026 keinen Urlaub gönnen, sagt ein Drittel, dass dafür schlicht das Geld fehlt. Auffällig ist dabei: Die Sommerreise platzt nicht zugunsten anderer größerer Ausgaben wie etwa einem Auto- oder Hauskauf. Vielmehr zeigt sich, dass die Deutschen ihr Geld derzeit lieber zusammenhalten.

Wie unterschiedlich groß der finanzielle Spielraum mittlerweile in der Bevölkerung ist, wird beim Blick auf die Lebenssituation und das Alter deutlich. So planen 71,3 Prozent der Berufstätigen in diesem Sommer eine längere Urlaubsreise, unter den Nicht-Berufstätigen (Rentner, Studenten, Arbeitslose) sind es nur 47,8 Prozent. Auch beim Alter werden klare Unterschiede sichtbar. Während in den Altersgruppen der 18- bis 34-Jährigen und der 35- bis 49-Jährigen jeweils rund 70 Prozent eine längere Reise planen, liegt der Anteil bei den 50- bis 69-Jährigen bei nur 59 Prozent.

Die Reiselust bleibt hoch, der finanzielle Spielraum schrumpft

Wer 2026 verreisen möchte, muss genauer rechnen als noch vor wenigen Jahren. 28,8 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen für den Urlaub in diesem Jahr weniger Geld zur Verfügung steht als im Vorjahr. Gegenüber 2025 mit 23,6 Prozent ist das ein Anstieg um 5,2 Prozentpunkte. 2024 lag der Wert bei 24,2 Prozent. Besonders deutlich wird die Entwicklung im längerfristigen Vergleich. 2019 hatten nur 13,1 Prozent gesagt, ihnen stehe weniger Geld für den Urlaub zur Verfügung.

Die Reiselust ist also weiterhin da, doch das Budget wird knapper. Für einen wachsenden Teil der Deutschen heißt das: mehr rechnen, mehr abwägen, mehr zurückstecken. Der Urlaubswunsch verschwindet nicht, aber er rückt in weitere Ferne.

Fehlendes Geld führt immer öfter zum Reise-K.o.

Fragt man nach den konkreten Gründen für den Urlaubsverzicht, steht das fehlende Geld klar an erster Stelle. 33 Prozent der Befragten sagen: „Ich habe momentan nicht ausreichend Geld für eine Urlaubsreise.“ Gegenüber 2025 mit 29,8 Prozent ist das ein Anstieg um 3,2 Prozentpunkte, gegenüber 2024 mit 26 Prozent sogar um 7 Prozentpunkte.

Dass eine Reise dann ausfällt, ist oft nur das sichtbarste Zeichen dafür, wie eng es finanziell bereits geworden ist. Wer auf Urlaub verzichtet, spürt den Druck längst im Alltag – Ausgaben werden zurückgestellt, Reserven geschont und Geld lieber zusammengehalten. Der Reiseverzicht ist also meist keine spontane Entscheidung, sondern die Folge eines Budgets, das insgesamt knapper wird.

Mehr Informationen zur norisbank finden Sie unter www.norisbank.de.

Über die Umfrage

Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.021 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ nach Geschlecht, Alter und Region befragt. Die Online-Befragung wurde im März 2026 durchgeführt.

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