Utting, 20.11.2025 (lifePR) – Wenn Sie bereit sind, anfangs einige Kompromisse einzugehen, könnte der Kauf eines sanierungsbedürftigen Hauses für Sie infrage kommen. Allerdings erfordert dies viel Sachkenntnis – oder die Unterstützung eines Bausachverständigen – um den Sanierungsbedarf realistisch einzuschätzen und die Kosten korrekt zu kalkulieren. Der Vorteil beim Hauskauf besteht in diesem Fall darin, dass Sie nicht die gesamte Summe für ein saniertes Haus auf einmal finanzieren müssen und sich mit einigen Maßnahmen Zeit lassen können. Dies gibt Ihnen Spielraum, manche Arbeiten selbst zu übernehmen. Allerdings muss Ihnen und Ihrer Familie bewusst sein, dass Sie eine Zeit lang auf einer Baustelle leben werden und nicht alles gleich so aussieht, wie Sie es sich vorstellen. Ein weiterer Vorteil beim Kauf einer sanierungsbedürftigen Immobilie: Sie können Fördermittel nutzen und zahlen im Idealfall unterm Strich weniger für das sanierte Haus als für ein vergleichbares, bereits saniertes Objekt. Der Grund: Sie erhalten je nach Maßnahme bis zu 20 Prozent der Kosten als Zuschuss oder Steuerbonus. Das gilt für die Fassadendämmung, die Dachdämmung, den Fenstertausch sowie die Dämmung der Kellerdecke. Beim Heizungstausch kann die Förderung für eine Wärmepumpe sogar bis zu 70 Prozent betragen.
Kaufen Sie beispielsweise ein Haus mit solider Bausubstanz sowie Bädern sowie Küche aus den 1990er-Jahren, können Sie zunächst einziehen und die Räume nach und nach nach Ihren Vorstellungen gestalten. Sparpotenzial ergibt sich jedoch nur, wenn Sie handwerklich geschickt sind und bereit, viel Zeit in die Sanierung zu investieren. Zudem ist es wichtig, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und grundlegende Arbeiten – etwa an der Elektrik oder den Wasserleitungen – lieber Fachleuten zu überlassen.
Biallo-Tipp: In unserem Ratgeber „Haus Sanieren“ finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema. Welche Förderwege es für die Sanierung gibt, erfahren Sie in unseren Ratgeber „Energetische Sanierung: BAFA-Förderung und Steuerbonus“.
Für die Sanierung können Sie übrigens auch gut einen vorhandenen Bausparvertrag einsetzen. Zu den Anbietern gehört unter anderem Wüstenrot. Für die energetische Sanierung bietet die Bausparkasse den Tarif “Wohnsparen Komfort mit Klimabonus” an.
Verwendete Quellen:
www.immobilienscout.de
www.bsb-ev.de
www.erbbaurechtsverband.de