Pöcking, 18.02.2026 (PresseBox) – Energiepreise und Löhne steigen, gleichzeitig drückt der globale Wettbewerb: In Osteuropa ist der industrielle Wandel spürbar. Doch wer die Entwicklung versteht und flexibel reagiert, kann aus den Herausforderungen Chancen ziehen. Maynards Europe erkennt das Potenzial im Umbruch: Nach einer ersten Expansion nach Tschechien positioniert sich der international agierende Verwertungs-Spezialist als erfahrener Partner für neue Perspektiven und zukunftsorientierte Investitionen nun auch mit einer neuen Niederlassung in Ungarn.
Osteuropa hat sich über die letzten Jahre als relevanter Produktionsstandort mit attraktivem Kostenumfeld etabliert, doch der Wandel wirft ein neues Licht auf den beliebten Nearshoring-Raum. Das Lohnkosten-Niveau steigt, gleichzeitig sehen sich Unternehmen mit Energiepreiserhöhungen konfrontiert. Über den nationalen und regionalen Einflüssen in Osteuropa liegt zudem der Wettbewerbsdruck aus Fernost, insbesondere aus China. Es ist ein Trend zu erkennen, mit dem sich Standortvorteile verschieben und gleichzeitig neue Formen der Wertschöpfung ergeben.
Umbruch in Ungarn, Potenzial in Polen, Transformation in Tschechien
„Wir erleben in Ländern wie Polen, Tschechien oder Ungarn eine signifikante Steigerung der Produktionskosten. Der einst so attraktive Faktor – die kosteneffizienten Produktionsauslagerung auf den osteuropäischen Raum – entfällt damit für viele Unternehmen allmählich, zumindest subjektiv“. Was Daniel Kröger, Geschäftsführer Maynards Europe GmbH, damit beschreibt, ist eine „… ganz natürliche wirtschaftliche Entwicklung: Mit wachsender Lebensqualität steigen die Erwartungen. Es sind typische Veränderungen, die Raum für neue Geschäftsmodelle und Investitionschancen schaffen.“
Maynards Europe sensibilisiert Investoren und Unternehmer dahingehend, den Wandel mit zuversichtlichem Weitblick zu betrachten. Statt schnellem Rückzug kann es sich lohnen, den Blick für neue Strukturen und Strategien zu schärfen. Die fortschreitende Industrialisierung und der wachsende Wohlstand in Osteuropa veranlassen viele Unternehmen, ihren Kurs zu überdenken, zu korrigieren oder neu auszurichten.
Adrian Matuszczak, Geschäftsführer Maynards Europe GmbH, erklärt: „Wir sehen, wie Märkte neue Formen annehmen und erkennen darin das Potenzial, nicht die Problematik. In Phasen sich verändernder Produktionslandschaften spielt die effiziente Wiederverwertung von Betriebsausstattung eine tragende Rolle. Für uns ist das mehr als Geschäft: Maynards Europe übernimmt Verantwortung für Werterhalt und nachhaltige Ressourcennutzung.“
Maynards Europe in Ungarn: Neuer Standorte – nah am Markt
Mit der nun zweiten osteuropäischen Standorterweiterung in Folge schafft Maynards Europe mit der Eröffnung der Dependance in Budapest das Fundament für eine engere Zusammenarbeit mit hiesigen Industriepartnern. Das Büro in Budapest hat Mitte Januar 2026 die operative Tätigkeit aufgenommen.
In Ungarn leitet Maxence Dutat die Geschäfte als Managing Director – mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen industrielle Auktionen und digitalem Marketing.
„Maxence ist mit seiner langjährigen Expertise und seinem Netzwerk im Verwertungsmarkt für uns die perfekte Wahl, um die neue Geschäftsstelle in Ungarn zu leiten. Er hat bereits in der Vergangenheit für erfolgreiche UnternehmensExpansionen sowie für die Entwicklung innovativer Verkaufsstrategien innerhalb unseres Marktes verantwortlich gezeichnet.“, so Adrian Matuszczak.
„Unsere Präsenzen vor Ort schaffen Nähe zu den Märkten und Menschen. Wir wollen nicht auf Remote-Basis reagieren, sondern proaktiv handlungsfähig sein und Entwicklungen direkt begleiten“, betont Maxence Dutat.
Weichen für die Zukunft in Osteuropa stellen
Steigende Standortkosten ändern nichts an der Attraktivität Osteuropas als zukunftsfähiger Industriemarkt. Das Zusammenspiel aus qualifizierten Fachkräften, ausgeprägter Infrastruktur und strategischer Lage zwischen West- und Osteuropa schafft langfristigen Mehrwert.
Produktionsverlagerung, Standortkonsolidierungen oder strategische Neuinvestitionen nehmen zu. Genau hier setzt das Geschäftsmodell von Maynards Europe an: als Spezialist für industrielle Verwertung, Wertermittlung und Remarketing von Betriebsausstattungen, wenn Marktsituationen zu neuen Maßnahmen anstoßen.
„Investitionen in der Region erfordern Weitsicht, aber sie lohnen sich“, unterstreicht Daniel Kröger. „Wer heute die Weichen wirksam stellt, ist in Zukunft Profiteur der industriellen Transformation – nicht auf Kosten anderer, sondern vorausschauend und vernetzt.“