Utting, 09.01.2026 (lifePR) – Der Markt für Tierkrankenversicherungen boomt. Während vor einigen Jahren nur drei Assekuranzen Haustiere absicherten, sind es inzwischen über 40 Anbieter. “Viele Versicherer wittern ein gutes Geschäft, weil Hunde- und Katzenbesitzer emotional an ihr Haustier gebunden sind und deshalb teils übereilt eine Versicherung abschließen”, sagt Verbraucherschützer Grieble. Entsprechend groß sind die Unterschiede bei Preis und Leistung. Das günstigste Angebot ist nicht zwangsläufig die beste Wahl, wenn Sie im Ernstfall aufgrund von Leistungsausschlüssen, Erstattungshöchstgrenzen oder Selbstbehalten einen Großteil der Tierarztkosten selbst tragen müssen. Auch teure Tarife weisen mitunter mitunter Lücken im Versicherungsschutz auf. Dass bei so manchem Anbieter das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt, bemängelt auch Stiftung Warentest, deren Tester im Frühjahr 121 Tarife für Hunde-OP-Versicherungen unter die Lupe nahmen. Nur jede vierte Police sei empfehlenswert. Sieben Tarife erhielten das Urteil “sehr gut”, vier fielen als “mangelhaft” durch. Auch bei einem früheren Test von Katzen-OP-Versicherungen kritisierten die Verbraucherschützer, dass Assekuranzen Operationen ausschließen, die auf eine angeborene Krankheit oder Fehlentwicklung zurückzuführen sind, selbst wenn die Samtpfote zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gesund war. Krankenvollversicherungen wurden nicht getestet.
Suchen Sie eine gute Tierkrankenpolice für Ihr Haustier, sollten Sie daher einen spezialisierten Makler um Rat fragen. Definieren Sie gemeinsam den gewünschten sowie finanzierbaren Versicherungsschutz und schauen Sie sich auch das Kleingedruckte genauer an. Haken Sie nach, über welche Expertise Anbieter verfügen und wie die Schadensregulierung funktioniert. Vergleichsportale im Internet bieten zwar einen ersten Überblick über Tarife und Leistungen, haben aber nicht alle Versicherer im Programm.